Nobelhart und Schmutzig - Saibling ©foto by Nobelhart & Schmutzig

24 Jun Saibling, wie man ihn im Nobelhart & Schmutzig isst

Saibling aus der Müritz | Zwiebeln | Dillblüten

Für 4 Personen

Zutaten:

  • 1 Saibling, nach Ike Jime geschlachtet und 4 Tage bei 1 Grad Celsius trocken gereift
  • 2 große gelbe Zwiebeln, am besten Lagerware oder eine weniger süße Sorte
  • 50 g Sauerrahmbutter
  • 100 ml Weißwein, am besten 5-6 Jahre alten Muskadet
  • 2 g frische Dillblüten
  • Steinsalz von der Saline Luisenhall

Saibling:

Zuerst müsst ihr den Fisch filetieren und entgräten, dann mit der Hautseite nach oben 10 Sekunden unter die Oberhitze legen. So gart die Haut und man kann sie anschließend ganz leicht abziehen.

Danach 40 g Butter erhitzen und langsam köcheln lassen, bis sie braun wird und schön nussig schmeckt.

Anschließend bestreicht ihr den Saibling mit der Nussbutter und salzt ihn leicht. Kurz vor dem Servieren  empfehlen wir, den Fisch in 1 cm dicke Stücke zu schneiden.

Zwiebel:

Ums Zwiebel schälen kommt ihr nicht drumherum. Anschließend halbieren und in 1 mm dicke Streifen schneiden. Dann in den restlichen 10 g Butter anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen.

Das Ganze muss so lange köcheln, bis die Flüssigkeit verschwunden ist und die Zwiebeln fast keine Konsistenz mehr haben. Am Ende mit Dillblüten und Salz abschmecken.

Fast geschafft – das Anrichten:

Nun könnt ihr einen halben Esslöffel von den Zwiebeln auf einen Teller geben und dann den Saibling darauf legen.

Das Gericht lebt von der außergewöhnlichen Qualität jeder einzelnen Zutat und davon, dass es so warm wie möglich serviert wird.