21 Okt Anläßlich der RAW in Berlin: »Emidio Pepe. Kultwein aus den Abruzzen.« Im Nobelhart & Schmutzig.

Montag, den 28. November 2016 | 200,00 EUR pro Kopf | Menü von Micha Schäfer | Weine von »Emidio Pepe« | Chiara und Martin zuhören und sich von Johannes und Billy einschenken lassen | Reservierung unter | erst nach Zahlungseingang werden die Plätze bestätigt

Emidio Pepe. Kennen Sie nicht? Kein Wunder. Was soll schon Montepulciano aus den Abruzzen können?

In den Abruzzen, im Norden Süditaliens also, liegt das Weingut »Emidio Pepe«, das in Deutschland (noch) nicht jenen Kult-Status genießt, den es in Amerika, Italien oder Japan zur gesuchten Größe macht. Wir haben hart daran gearbeitet, dass die Weine auch in Deutschland zu kriegen sind. Noch in den 70er- und 80er-Jahren »schmuggelte« Emidio seine Weine persönlich im Kofferraum über den Brenner nach München, Hamburg und West-Berlin. Jetzt hat die K&U-Weinhalle aus Nürnberg die Weine im Programm und bietet im Zusammenspiel mit uns von Nobelhart & Schmutzig während der »RAW 2016« die Möglichkeit, diese ungewöhnlichen, besonderen und eigenwillig natürlichen Weine in bisher nicht dagewesener Tiefe trinken und genießen zu können.

Wir servieren:

Pecorino 2014
Trebbiano d’Abruzzo 2012
Trebbiano d’Abruzzo 2009
Trebbiano d’Abruzzo 2004
Montepulciano 2010
Montepulciano 2007
Montepulciano 2002
Montepulciano 2001
Montepulciano 1983
Montepulciano 1974

Heute sind »Bio« oder »Biodynamie« in den coolen Weinbars der Welt selbstverständlich, weil man schmeckt, dass nur authentisch handwerklich hergestellter Wein seine Herkunft widerzuspiegeln vermag. Dagegen steht jener vermeintlich »große« Wein, der in Weinberg und Keller nach allen Regeln der Kunst auf bestimmte Konventionen und Ideale hingetrimmt wird. Diese Ideale beginnen sich aufzulösen, was die Weinwelt nachhaltig verändern wird. Emidio Pepe ist derart modischen Wein-Trends nie gefolgt; er ging seinen Weg unbeirrt. Sein erster Jahrgang war 1964. Von Beginn an verzichtet er auf synthetische Spritzmittel. Von Anfang an werden die Weine ohne Holz in Betontanks ausgebaut, die in den 80er-Jahren zusätzlich mit Glas ausgekleidet wurden. Die Trauben werden selbstredend spontan vergoren und weil Emidio zugesetzten Schwefel im Wein nicht verträgt, werden seine Weine bis heute nicht zusätzlich geschwefelt. Diese Sicht der Dinge führt Chiara de Iiulis Pepe, die übrigens zusammen mit Martin Kössler von K&U durch den Abend führt, selbstbewusst »als einzig logischen Weg, Wein zu machen« ganz im Sinne ihres Großvaters fort.

Unverträglichkeiten | Allergien | vegetarische oder vegane Lebensweise werden nach Rücksprache gerne berücksichtigt. Teilen Sie uns dies bitte unbedingt im Vorfeld mit. Am Abend selber können wir nur noch bedingt auf entsprechende Wünsche eingehen.

Speiselokal Nobelhart & Schmutzig
Friedrichstraße 218
10969 Berlin

www.nobelhartundschmutzig.com

Wir freuen uns auf viele leere Flaschen und erstaunte Gesichter.

Chiara de Iiulis Pepe, Martin Kössler, Billy Wagner und die Partytruppe »Nobelhart«